Funkmast Vermarktung

Pacht für Funkmast – Was kann ich erwarten? [Update]

  • Paket „Funkturm“
  • Kostenloses Erstgespräch: Ihr Anliegen/ Was wir für Sie tun können
  • Sichtung von aktuellen und zur Verhandlung gestellten Vertragsunterlagen
  • Empfehlungen zu Änderungen und Anpassungen/ Miete/ Pacht
  • Abschlussberatung
  • Abschlussanpassung
  • Das Paket ist mit einem Aufwand von bis zu zwei Zeitstunden kalkuliert. Bei darüber hinausgehendem Beratungsbedarf berechnen wir, minutengenau getaktet, pro Stunde.
  • Bevor Mehrkosten entstehen, weisen wir Sie auf den Verbrauch des Inklusivzeitkontingents hin und schließen mit Ihnen eine Zeithonorarvereinbarung ab.
  • Preis auf Anfrage
  • Paket „Funkturm Indexmiete anpassen“
  • Kostenloses Erstgespräch: Ihr Anliegen/ Was wir für Sie tun können
  • Sichtung von aktuellen Vertragsunterlagen
  • Empfehlungen zu Änderungen und Anpassungen/ Miete/ Pacht
  • Abschlussberatung
  • Das Paket ist mit einem Aufwand von bis zu einer Zeitstunden kalkuliert. Bei darüber hinausgehendem Beratungsbedarf berechnen wir, minutengenau getaktet, pro Stunde.
  • Bevor Mehrkosten entstehen, weisen wir Sie auf den Verbrauch des Inklusivzeitkontingents hin und schließen mit Ihnen eine Zeithonorarvereinbarung ab.
  • Preis auf Anfrage

Funkmast: LTE und 5G Standorte vermarkten

Wir beraten zu der Verlängerung oder dem Vertragsabschluss von Funkmastverträgen

Was ist mein Funkmast – Standort wert?

Wir helfen mit Durchsicht der Gestattungs- und Pachtverträge zu Funkmasten und Funktürmen sowohl bei Altverträgen, die möglicherweise verlängert werden sollen (Annex-Ketten) oder auch bei Neuverträgen für Projekte die jetzt gerade erst entstehen.

Dabei werden wir in der Beratung häufiger gefragt, mit welcher Pacht aktuell gerechten werden darf.

Ein Funkturm, Funkmast auf Freiflächen wird vom Provider langfristig geplant. Geringere Laufzeiten lohnen für den Netzbetreiber kaum. Anders sieht es bei Sendeeinrichtungen auf Bestandsgebäuden aus. Aber auch hier ist das Interesse des Providers aus der Erfahrung eher eine langfristige Bindung.

Orientierungspunkt ist regelmäßig eine 30 jährige Laufzeit.

Für Standorte bei denen der Turm vom Vermieter „mitgebracht“ wird (z.B. Wassertürme, Schornsteine, Werbetürme) sieht es ggf. wieder anders aus. Für ältere Standorte sind, historisch bedingt, in der Regel höhere Preise vereinbart.

Verhandlungssache!

Details bleiben Verhandlungssache, wobei häufig 3.000,- pro Jahr für einen Neustandort als Verhandlungsbasis gesehen wird (Stand Herbst 2021, für LTE Mobilfunkturm).

Was gilt es noch zu beachten?

Aufgrund der langfristigen Bindung bestehen Chancen und Möglichkeiten. Gerade in Zeiten, in denen die Inflation steigt, ist eine vernünftige Absicherung der inflationsbedingten Kaufkraft in dem langfristigen Vertrag sinnvoll. Hier versuchen die Anbieter lediglich Möglichkeiten zu Vertragsverhandlungen zu schaffen. Es ist besseer einen einfachen und nahezu automatischen Anpassungsmechanismus zu etablieren. Solche Klauseln (Indexklausel) sind kompliziert und schnell unwirksam, weshalb professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden sollte.

Rückbau!

Ein weiteres Problemfeld sind die teils massiven Baumaßnahmen (Fundamentgestaltung durch Stahlbeton) die im Falle einer Beendigung des Vertragsverhältnisses oder einer anderweitigen Vermarktung der Fläche durchaus ein Problem darstellen können. Hier ist es wichtig darauf zu achten, dass eine wirksame Rückbauverpflichtung installiert wird. Idealerweise wird diese durch entsprechende finanziellen Sicherheitsmechanismen für Unwägbarkeiten in der Zukunft (Insolvenz des Betreibers) abgesichert.

Es gilt also einiges zu beachten, um langfristig kalkulierbares Einkommen zu generieren und unkalkulierbare Risiken oder Kaufkraftverfall entgegenzuwirken.

Bitte beachten Sie: Wir sind keine Vermittler oder Makler! Wir können Ihren Standort weder vorschlagen, noch anmelden oder diesen technisch bewerten.

Wir prüfen als Anwälte für Sie die vorgelegten Verträge und beraten hierzu.

Für Standortangebote setzen sie sich bitte mit den Standortbetreibern, sprich den Turminhabern in Verbindung. Das sind z.B. die Firmen Deutsche Funkturm GmbH (DFMG)Vantage Towers oder ATC, American Tower Corporation, ggf. die Firma MD7, Telefonica Deutschland. Deren Anschriften und Telefonkontakte finden Sie leicht im Internet.

Häufig werden Sie auch durch dritte Vermittler (sog. „Consultants“) angeschrieben, nur beispielhaft sei hier die Firma „Vorblick“ genannt oder „Whitespot“.

Erfahrungen aus 2019-2022 1.Q, Renditen, Preise, Wünsche, Sorgen

Preise, Renditen, Erfahrungen:

Ein Markt wird beherrscht von Angebot und Nachfrage.

Es ist durchaus verständlich, dass Provider oder reine Standortanbieter nun versuchen die Preise, die einst aus den 90er Jahren stammten, günstiger zu gestalten. Immerhin zahlen wir für Telefongespräche nicht mehr 30 oder 23 Pfennig. Aber gerade in 2022 sind nicht zuletzt durch Corona, Suezkanal und Ukraine-Krieg die Verbraucherpreise gestiegen und landwirtschaftliche Flächen im Außenbereich könnten ggf. insgesamt wertvoller werden, angesichts trockenerer Sommer und krisenbedingter Ernteausfälle.

Daher ist sicherlich die Diskussion entbrannt ob 3.000 pro Jahr als Maßstab für einen Funkstandort angemessen sind, denn beide Parteien rufen sich nun deutlicher gegenseitig zu

„es wird alles teurer!“

Es ist aber auch zu beobachten, dass bei 2.000,- EUR oder 1.500 EUR pro Jahr langsam eine „Interessensgrenze“ der zu beratenden Kunden, der Mandanten entsteht. Dann wird der Acker doch lieber wieder gesamt verpachtet, es sei zu viel Aufwand, zumal auch zahlreiche Exit-Möglichkeiten, bzw. Kündigungsmöglichkeiten für die Provider und Standortinhaber die Verträge so erscheinen lassen, dass man „lange haben will können“ (30 Jahre max. gesetzlich mögliche vertragliche Laufzeit), aber „zur Not, schnell weg sein darf“ (Standort rentiert sich nicht mehr, weil unwirtschaftlich).

Der geneigte Leser beachtet bitte, es geht hier um Standorte auf Landflächen, meist im Außenbereich.

Als weitere Überlegung sollte überprüft werden, ob der Standort schon „uralt“ ist, sprich aus den 90ern, dann ist er sicherlich voll abgeschrieben, doch auch dann ist die Frage, ob der Anbieter/Provider gerade jetzt Lust und Zeit hat, bei einem Rückbau das Fundament aus der Wiese zu graben. Für den Metallturm braucht er in diesen Tagen allerdings nur kurz einen Schrotthändler anrufen.

Funkturm Indexklausel – wie Funkturmvermieter den Schatz aus ihrem Mietvertrag heben

Veröffentlicht am , aktualisiert am  von Rechtsanwalt Joerg Reich

Wir beraten zu der Verlängerung oder dem Vertragsabschluss von Funkmastverträgen

Alles wird teurer.

Die Inflation steigt. Die Verbraucherpreise steigen ebenfalls. Das lässt den Verbraucherpreisindex anschwellen.

Vermieter von Funktürmen, Funkmasten oder Antennenstandorten, haben in den, meist auf 25 – 30 Jahren geschlossenen Mietverträgen regelmässig die im Rechtsverkehr übliche Indexmietklausel eingeschlossen

Allein in den letzten zehn Jahren, sofern bislang keine Mieterhöhung erfolgte, müssen Mietergesellschaften bei einem Mietpreis von 2.500 €/p.a., mit ca. 530,- € Preiserhöhung rechnen. Bei einer Miete von ursprünglich 5000 € 2012 stehen bereits heute, 2022, 6,060,-€/ p.a.auf der Uhr.

Funkturm Indexklausel

Grundsätzlich wird über dieses Thema bereits in den Medien berichtet. Institutionelle Vermieter werden regelmäßig den Vertragsinhalt ihrer Mietverträge sich bewusst machen und Optimierungsmöglichkeiten nicht ungenutzt lassen.

Allerdings gibt es viele private Vermieter, insbesondere solche, die nicht viele Objekte vermieten, die den Inhalt ihres Mietvertrages nicht parat haben. Gerade die Vermieter und Verpächter von Funkmasten und Antennenstandorten haben den vor zig Jahren geschlossenen Miet- oder Pachtvertrag regelmäßig in den Einzelheiten nicht mehr vor Augen.

Die Letztgenannten gehören, neben ihrer Eigenschaft als Vermieter, selbstredend auch zu den Verbrauchern. D. h. auch für diese Vermieter ist das Leben teurer geworden.

Mietvertrag überprüfen

Funkmastenvermieter tun also gut daran, ihre Verträge dahingehend zu überprüfen, ob sich in ihnen Indexklauseln befinden. Sodann gilt es zu prüfen, ob und wenn ja wann, in den letzten Jahren Mieterhöhungen erfolgten.

Welcher Spielraum dann für eine vertraglich vorgesehene einseitig dem Mieter aufgebbare Mieterhöhung besteht, klärt mit Ihnen der versierte Rechtsanwalt gerne im Rahmen einer Beratung.