Schiffsfonds | BGH, XIV ZR 262/10 | die Rückabwicklung der Anlagen erwirken


Gerade bei Schiffsfonds war es bei vielen fondsauflegenden Gesellschaften Usus, hohe Rückvergütungen an die vermittelnden Banken zu zahlen. Nach seiner Entscheidung, Aktenzeichen XIV ZR 262/10, stellte der Bundesgerichtshof endgültig klar, dass Banken, sobald sie Rückvergütungen im Zusammenhang mit der Vermittlung von Anlageprodukten verschweigen, eine Aufklärungspflichtverletzung begehen, die regelmäßig auch schuldhaft begangen wird oder wurde und ursächlich für die Kaufentscheidung des Anlegers war. Dadurch lässt sich der Schadensersatzanspruch des Anlegers in vielen Fällen mit geringen Prozessrisiko durchsetzen, was dazu führt, dass in jüngerer Vergangenheit diverse Banken und Kreditinstitute sich erstaunlich vergleichsbereit gezeigt haben. Für Anleger gilt es nun zu prüfen, ob gegebenenfalls auch in ihrem Fall eine Rückabwicklung möglich ist. Zu bedenken sind hier insbesondere die Verjährungsfristen. Der Anspruch auf Rückabwicklungen im Wege des Schadenersatzes verjährt im Falle der Nichtaufklärung über erhaltende Rückvergütungen innerhalb von drei Jahren ab Kenntnis dieses Umstandes, maximal innerhalb von 10 Jahren ab Kaufdatum.

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Über Rechtsanwalt Jörg Reich

Der aus dem Rheinland stammende Rechtsanwalt Jörg Reich absolvierte sein Studium an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Die bereits 1998 aufgenommene Tätigkeit in der damaligen Rechtsanwaltskanzlei Edgar Zorn motivierte ihn zum zügigen Abschluss seines Studiums und zur Ergreifung des Berufes des Rechtsanwaltes. Während seines Referendariats im Landgerichtsbezirk Gießen setzte er seine praktische Kanzleitätigkeit fort. Im Rahmen seiner Wahlstation konnte Rechtsanwalt Jörg Reich wertvolle Auslandserfahrungen in Südafrika, in der renommierten Rechtsanwaltskanzlei Hahn & Hahn INC, Hatfield, Pretoria, gewinnen. Weitere Auslandsaufenthalte im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit erfolgten unter anderem in Asien und erneut im südlichen Afrika. Anfang 2004 gründete Herr Rechtsanwalt Edgar Zorn mit dem damals erst 29 jährigen Rechtsanwalt Jörg Reich die Anwaltssozietät Zorn & Reich. Rechtsanwalt Jörg Reich: “Das Berufsbild des Rechtsanwaltes hat sich gewandelt, auch wenn einige davon ausgehen, dass ihnen dieser Wandel erst bevorstünde. Wir verstehen unsere Tätigkeit als moderne Dienstleistung am Kunden, für den neben dem “Wie” – der Leistungserbringung am Ende das Ergebnis zählt.”
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